Zertifikat Psychologische/r Berater/in

Der Studiengang

Die psychologische Beratung ist ein wichtiger Teilbereich der Psychologie, der zunehmend personell unbesetzt bleibt. Die universitär ausgebildeten Diplom-Psychologen werden fast ausschließlich nach einer Zusatzqualifikation in den psychotherapeutischen Heilberufen tätig, denn nur die finanziert das Gesundheitswesen.

Es gibt also gute Chancen für den psychologischen Berater im Rahmen erweiterter Gesundheitsversorgung, in Krisenzentren, Beratungsstellen, dem sozial-psychiatrischen Dienst beim Gesundheitsamt usw. ein Betätigungsfeld zu finden. Der Berater, selbstständig oder angestellt, wird auch in Firmen gebraucht, die ihre Organisationsstruktur optimieren wollen, in der Personalberatung und –entwicklung größerer Betriebe, bei der Lebens-, Berufs-, Studienberatung, in der Ehe-, Partnerschafts-, Konfliktberatung, Opferberatung usw.

Die zentrale Methode im Beratungsprozess ist das psychologische Gespräch. Das oberste Ziel der psychologischen Beratung ist die verbesserte Lebensqualität der Klienten. Beratungsziele können sein, den Problemen des Alltags, inneren und äußeren Konflikten oder Krisen aller Art vorzubeugen, sei zu klären, zu verbessern, zu lösen oder wenigsten den Klienten Linderung zu schaffen.

Ihr Studiengang zum „Psychologischen Berater/in“ umfasst 3 Semester mit insgesamt 18 Themenbereichen.

Zu jedem Semester gehören 6 Lektionen.

Jede Lektion hat mehrere Kapitel. Diese werden einzeln bearbeitet.

Am Ende steht eine Lernerfolgskontrolle. Sie bestätigt, dass Sie sich das Wissen des Kapitels angeeignet haben.

Danach wird Ihnen eine Aufgabe gestellt, die Sie selbstständig bearbeiten müssen, und in der Sie zeigen können, wie Sie die theoretischen Kenntnisse anwenden.

Jeweils am Ende des 1 und 2. Semesters werden Ihre bis dahin gelernten Theoriekenntnisse in einer umfangreicheren Prüfung abgefragt.

Praxisseminare

Während des Studiums werden für Sie fünf Praxisseminare angeboten sowohl in Russland als auch in Deutschland. In diesen Seminaren geht es um die Entwicklung Ihre Beraterfähigkeiten.

Sie lernen, wie man als Psychologische/r Berater/in praktisch arbeitet.

Dazu ist es notwendig, sich zunächst mit konflikthaften Erlebnissen, Einstellungen und Verhaltensweisen aus der eigenen Biographie und Sozialisation auseinanderzusetzen und Sichtweisen gegebenenfalls zu verändern.

Die praktische Anwendung der für die Beratung relevanten Kenntnisse der psychologischen Diagnostik soll erfolgen.

Es muss die besondere Gesprächsführung in der Beratung erlernt und eingeübt werden. Dazu gehört auch, mit dem Klienten gemeinsame Lösungswege zu erarbeiten.

Die Arbeit als Psychologische/r Berater/in verlangt das Wissen über eigene Probleme und den Umgang mit ihnen in der Beratungssituation, die Fähigkeit zur Übersicht über den Beratungsprozess und den einfühlenden Umgang mit Gruppen und Klienten, ein sicheres Beherrschen der beraterischen Methodik und eine gute Kenntnis der psychologischen und psychiatrischen Diagnostik und Psychopathologie.

Abschluss

Nach dem 3. Semester folgt der Abschluss, der Sie zum Diplom bzw. Zertifikat führt. Hierbei werden nicht nur Online Ihre theoretischen Kenntnisse geprüft, sondern Sie müssen auch im letzten Präsenzseminar zeigen, dass Sie mit Ihrem bisher Gelerntes souverän umgehen und es in der Praxis anwenden können.

Im Anschluss daran zeigen Sie in einer schriftlichen Arbeit, wie Sie sich selbstständig mit den theoretischen und praktischen Inhalten der Psychologischen Beratung auseinandersetzen.

Umfang und Kosten

Der Studiengang umfasst das theoretische Studium online mit 18 Lektionen, 90 Arbeitseinheiten in 5 Präsenzseminaren, Prüfungen und Zertifikat bzw. Diplom. Er kostet insgesamt 2.160 €. Dieser Betrag kann in einer Summe zu Beginn des Studiums oder in 18 monatlichen Raten zu je 120 € gezahlt werden. Zusatzkosten entstehen Ihnen dabei nicht.

Inhalte des Studiengangs

1 Die Psychologische Beratung
1.1 Lektion: Orientierung über den Themenbereich „Psychologische Beratung“
1.1.1 Literatur über Themen der Psychologischen Beratung in Russland und anderen Ländern.
1.1.2 Die allgemeinen Probleme und Ziele der Psychologischen Beratung
1.1.3 Psychologische Beratung und Psychotherapie
1.1.4 Welche Bedeutung haben Persönlichkeitstheorien für die Beratungspraxis?
1.1.5 Die Struktur des Beratungsprozesses
1.2 Lektion: Wichtige psychologische Schulen, die Persönlichkeitstheorien und die darauf folgenden Therapieverfahren
1.2.1 Psychoanalyse
1.2.2 Individualpsychologie
1.2.3 Verhaltenstherapie
1.2.4 Rational-emotive Therapie
1.3 Lektion: Wichtige psychologische Schulen, die Persönlichkeitstheorien und die darauf folgenden Therapieverfahren
1.3.1 Klientenzentrierte Therapie
1.3.2 Humanistisches Psychodrama
1.3.3 Existenzanalyse
1.3.4 Systemtherapie
1.4 Lektion: Zwischenmenschliche Kommunikation
1.4.1 Psychologie der Kommunikation nach Schulz von Thun
1.4.2 Klientenzentrierte Beratung
1.4.3 Kommunikation in der systemischen Beratung
1.5 Lektion: Ausgehend von den psychologischen Schulen untersuchen wir, welche Theorien, Methoden und Techniken für die Beratungspraxis wichtig sind
1.5.1 in den tiefenpsychologischen Schulen
1.5.2 im Behaviorismus
1.5.3 in der Humanistischen Psychologie
1.5.4 in der Systemtherapie
 
2 Persönlichkeit des Beraters
2.1 Lektion: Anforderungen, die die verschiedenen psychologischen Schulen an die Persönlichkeit des Beraters stellen
2.1.1 Das Bild von der Beraterpersönlichkeit in den tiefenpsychologischen Schulen
2.1.2 Das Bild von der Beraterpersönlichkeit in den verhaltenspsychologischen Schulen
2.1.3 Das Bild von der Beraterpersönlichkeit in den Schulen der Humanistischen Psychologie
2.1.4 Das Bild von der Beraterpersönlichkeit in der Systemtherapie
2.2 Lektion: Ethik und Persönlichkeit des Beraters / Einfluss auf die Persönlichkeitsbildung des Beraters
2.2.1 Persönliche und professionelle Qualitäten des Beraters
2.2.2 Ethische Grundbegriffe und Beraterpersönlichkeit
2.2.3 Die biographischen Vorerfahrungen des Beraters
2.2.4 Die Ausbildung zum Psychologischen Berater
2.2.5 Die Wirkung der Berufsausübung auf die Persönlichkeit des Beraters
2.2.6 Die Wirkung eigener Konflikte und Krisen während der Berufstätigkeit auf die Tätigkeit des Beraters
 
3 Persönlichkeit des Klienten
3.1 Lektion: Mit welchen psychischen - und Verhaltensstörungen könnten Sie bei Ihren Klienten rechnen, und wie gehen Sie damit um? Teil 1
3.1.1 Psychische - und Verhaltensstörungen
3.1.2 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
3.1.3 Psychische - und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
3.1.4 Schizophrene, schizotype und wahnhafte Störungen
3.2 Lektion: Mit welchen psychischen - und Verhaltensstörungen könnten Sie bei Ihren Klienten rechnen, und wie gehen Sie damit um? Teil 2
3.2.1 Affektive Störungen
3.2.2 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
3.2.3 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
3.2.4 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
3.3 Lektion: Mit welchen psychischen - und Verhaltensstörungen könnten Sie bei Ihren Klienten rechnen, und wie gehen Sie damit um? Teil 3
3.3.1 Intelligenzminderung
3.3.2 Entwicklungsstörungen
3.3.3 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
3.3.4 Nicht näher bezeichnete psychische Störungen
 
4 Der Beratungsprozess
4.1 Lektion: Äußere Beratungsbedingungen
4.1.1 Möglichkeiten zurAusübung des Beratungsberufes
4.1.2 Dauer, Bedingungen, Kosten
4.1.3 Einzel- oder Gruppenberatung
4.1.4 Die Anpassung der Beratung an unterschiedliche Klientel
4.2 Lektion: Der Beratungsablauf
4.2.1 Der Erstkontakt
4.2.2 Der Beratungsvertrag
4.2.3 Der Beratungsverlauf
4.2.4 Der Beratungsabschluss
4.2.5 unterschiedliche Probleme, die während der Beratung auftreten können (z.B. frühzeitiger Abbruch)
 
5 Beziehung zwischen Berater und Klient
5.1 Lektion: Die Bedeutung des Menschenbildes für die Beziehung zwischen Berater und Klient
5.1.1 Menschenbild verschiedener Beraterberufe
5.1.2 Gemeinsamkeiten im Menschenbild beratender Berufe
5.1.3 Besondere Vorstellungen vom Menschen in den verschiedenen psychologischen Schulen
5.2 Lektion: Emotionale Wirksamkeitsfaktoren in der psychologischen Beratung (Rogers)
5.2.1 Bedingungslose emotionale Wertschätzung
5.2.2 Empathie
5.2.3 Kongruenz
5.3 Lektion: Andere Wirksamkeitsfaktoren in der psychologischen Beratung
5.3.1 Qualität der therapeutischen Beziehung
5.3.2 Ressourcenaktivierung
5.3.3 Problemaktualisierung
5.3.4 Motivationale Klärung
5.3.5 Problembewältigung
 
6 Herausforderungen in der Beratung
6.1 Lektion: Welche Methoden und Techniken aus den verschiedenen psychologischen Schulen sind am besten geeignet, mit spezifischen Problemen der Klienten umzugehen? Teil 1
6.1.1 Psychische - und Verhaltensstörungen
6.1.2 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
6.1.3 Psychische - und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
6.1.4 Schizophrene, schizotype und wahnhafte Störungen
6.2 Lektion: Welche Methoden und Techniken aus den verschiedenen psychologischen Schulen sind am besten geeignet, mit spezifischen Problemen der Klienten umzugehen? Teil 2
6.2.1 Affektive Störungen
6.2.2 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
6.2.3 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
6.2.4 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
6.3 Lektion: Welche Methoden und Techniken aus den verschiedenen psychologischen Schulen sind am besten geeignet, mit spezifischen Problemen der Klienten umzugehen? Teil 3
6.3.1 Intelligenzminderung
6.3.2 Entwicklungsstörungen
6.3.3 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
6.3.4 Nicht näher bezeichnete psychische Störungen
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Studium mit Zertifikat

Die Studiengänge der Internationalen Akademie werden von staatlich anerkannten Institutionen wie Staatlichen Universitäten für Humanistische Wissenschaften in den Partnerländern und dem Psychotherapeutischen Institut Bergerhausen in Duisburg, Deutschland geprüft und zugelassen. Ein hohes Niveau an inhaltlicher und didaktischer Fachlichkeit wird hierdurch garantiert.

Stimmen der Studenten
Robert K.: "Ich war ganz und gar begeistert von diesem Studium. Von Monat zu Monat lernte ich mehr über Psychologie und bin inzwischen ein wirklicher Fachmann in Fragen der professionellen Beratung."

Heidi S.: "Meine Beratungstätigkeit hat sich enorm verbessert. Meine Klienten profitieren davon und mein Verdienst nimmt kontinuierlich zu."